|
Usedom
– die sonnenreichste Insel Deutschlands
Die Ostseeinsel Usedom liegt
im Nordosten Deutschlands zwischen Ostsee und Achterwasser. Mit mehr
als 1900 Sonnenstunden pro Jahr ist sie die sonnenreichste Region
Deutschlands. Ein
Viertel der Insel gehört zu Polen.
Die Landschaft der Insel wird von Wäldern, Binnenseen und sanften Hügeln
geprägt. Bedeutendster Wirtschaftszweig ist der Tourismus. An der Küste
wird bis heute traditionelle Fischerei betrieben.
Usedom wurde im 12.
Jahrhundert erstmals im Zusammenhang mit der Missionierung durch
Bischof Otto von Bamberg (1061 – 1139) erwähnt.
Noch heute erinnert ein Holzkreuz auf dem Burgwall der
Stadt Usedom an die Christianisierung im Jahr 1128. Der Ort war bis
Mitte des 13. Jahrhunderts eine Lieblingsresidenzen der Herzöge von
Pommern.
1630 landeten schwedische Truppen unter Gustav II. Adolf im
Inselnorden bei Peenemünde und griffen in den Dreißigjährigen Krieg
ein. Bis 1815 gehörte Usedom zum schwedischen Königreich.
Während des Hitler-Regimes war Peenemünde Schwerpunkt der militärischen
Raketenforschung. Unter größter Geheimhaltung wurde in Peenemünde
von Physikern wie Wernher von Braun die V2-Waffe entwickelt.
Die
Eiszeit prägte die Landschaft Usedoms. Rund 1000 Meter mächtige
Gletscher brachten Findlinge von Skandinavien bis auf die Insel. Der
Gesteinsgarten im Fortsamt Neu Pudagla gibt einen Einblick in die
geologische Geschichte.
Und mit etwas Glück finden Sie nach Herbst- und Frühjahrstürmen am
Strand nicht nur Strandgut, sondern auch Bernstein. Vorausgesetzt Sie
wohnen in direkter Strandnähe und sind die
ersten am Strand.
|